Mario Nolte

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Mario Nolte, M. Sc.

Raum:
R09 R04 H47
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+49 201 18-34088
E-Mail:
Sprechstunde:
nach Vereinbarung

Lebenslauf:

Studium

  • 10/2007 - 09/2011 Studium der Wirtschaftsinformatik (BSc), Westfälische Wilhelms-Universität Münster mit Engagement bei move e. V. - studentische Unternehmensberatung
  • 02/2013 - 07/2013 Auslandssemester (MBA), Tel Aviv University
  • 10/2011 - 06/2015 Studium der Wirtschaftsinformatik (MSc), Universität Duisburg-Essen mit Engagement bei greenXchange

Beruflicher Werdegang

  • 09/1997 - 06/2000 Ausbildung Bürokaufmann, ista Deutschland GmbH, Kassel
  • 07/2000 - 08/2001 Anstellung als Kaufmännischer Mitarbeiter, ista Deutschland GmbH, Kassel
  • 07/2002 - 09/2007 Mitarbeiter im Service Support mit Aufgaben im Prozess Management für den Fachbereich Datenaustausch, ista shared services GmbH, Münster
  • 05/2012 - 01/2013 Koordinator für das internationale akademische Netzwerk IS:link, Institut für Informatik und Wirtschaftsinformatik, Essen
  • 01/2013 - 11/2013Freier Mitarbeiter, conmendo GmbH, Düsseldorf
  • ab 09/2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungsgruppe für Wirtschaftsinformatik und Unternehmensmodellierung, Universität Duisburg-Essen

Projekte:

Publikationen:

Filter:
  • Nolte, Mario; Kaczmarek-Heß, Monika: Enterprise Modeling in Support Of Transparency in the Design and Use of Software Systems. In: Augusto, Adriano; Gill, Asif; Bork, Dominik; Nurcan, Selmin; Reinhartz-Berger, Iris; Schmidt, Rainer (Hrsg.): International Conference on Business Process Modeling, Development and Support, International Conference on Evaluation and Modeling Methods for Systems Analysis and Development. Springer, Leuven, Belgium 2022, S. 157-172. BIB DownloadDetails
  • De Kinderen, Sybren; Kaczmarek-Heß, Monika; Nolte, Mario: Conceptual Blending for Analyzing Possible Interpretations of Information Systems Concepts - The Case of Smart Contracts. In: Proceedings of the 2020 European Conference on Information Systems. AIS, 2020. BIB DownloadDetails
  • Nolte, M.; Kaczmarek-Heß, M.; Fritsch, A.; Betz, S.: A Hierarchy of DSMLs in Support of Product Life-Cycle Assessment. Association for Information Systems, Siegen 2019. VolltextBIB DownloadDetails

    To support understanding and analysis of sustainability related aspects in organizations (e.g., via an assessment of a product’s life-cycle from the cradle to the grave), various instruments, among others, in the field of conceptual modeling, have been proposed. Although existing tools and languages are, to some extent, indeed supporting the product Life-Cycle Assessment (LCA), our investigations show that a hierarchy of Domain-Specific Modeling Languages(DSMLs) is needed to satisfy advanced requirements. In this paper, as an innovation for the field of LCA, we propose an application of multi-level language architecture to design a hierarchy of DSMLs encompassing concepts for LCAs that can be detailed to specific industrial domains and local needs of enterprises. This enables a new generation of instruments allowing users to use and refine concepts, corresponding to their specific needs.

  • Kaczmarek-Heß, Monika; Nolte, Mario; Fritsch, Andreas; Betz, Stefanie: Practical Experiences with Multi-Level Modeling using FMMLx: A Hierarchy of Domain-Specific Modeling Languages in Support of Life-Cycle Assessment. In: Hebig, Regina; Berger, Thorsten (Hrsg.): Proceedings of the 5th International Workshop on Multi-Level Modeling (MULTI) 2018. Copenhagen 2018, S. 698-707. VolltextBIB DownloadDetails
  • Nolte, Mario; Kaczmarek-Heß, Monika: Product Life-Cycle Assessment in the Realm of Enterprise Modeling. In: 10. International Conference on the Practice of Enterprise Modeling (PoEM 2017). Springer, Leuven, Belgium 2017. BIB DownloadDetails

Begleitete Abschlussarbeiten:

Filter:
  • Möglichkeiten der konzeptuellen Modellierung zur Darstellung von Datenschutzbestimmungen (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, in Bearbeitung) Details

    Motivation:

    Egal ob beim Einkauf im Internet, dem Chat mit Freunden oder gemeinsamer Projektarbeit in onlinebasierten Kollaborationswerkzeugen: Stets werden Daten zu und über Nutzer erhoben und durch Unternehmen für eigene Zwecke genutzt. Während Umfrageergebnisse darauf hindeuten, dass der Schutz der eigenen Daten nach wie vor von Benutzern als wichtig erachtet wird, zeigt bereits die tägliche Beobachtung, dass der Umgang mit eigenen Daten sorgloser wird - ein Phänomen das in der wissenschaftlichen Literatur unter dem Schlagwort 'privacy paradox' diskutiert wird. Als Teil dieses Phänomens zeigt sich dabei, dass Unternehmen die gesetzlich geforderten Datenschutzbestimmungen zwar anbieten, diese jedoch von Kunden nur flüchtig bis gar nicht gelesen werden, so dass sie weiterhin kaum wissen, welche Daten erhoben und weiter verarbeitet werden. Um die teilweise komplexen und umständlichen Formulierungen datenschutzrechtlicher Bestimmungen für Benutzer übersichtlicher und einfacher verständlich zu machen, bietet sich die Nutzung konzeptueller Modelle an: In Form von Diagrammen ermöglichen sie gegenüber textuellen Darstellungen eine übersichtlichere und einfachere Lesbarkeit, die sich u.a. aus der Aufhebung der bei Text üblichen seriellen Darstellung ergibt. Benutzer können auf diese Weise in die Lage versetzt werden, schneller zu erfahren welche Daten erhoben und verarbeitet werden um selbstbestimmter mit eigenen Daten umzugehen.

    Beschreibung:

    Mit dieser Abschlussarbeit soll eine Modellierungssprache vorbereitet bzw. entwickelt werden, welche die Darstellung datenschutzrechtlicher Informationen ermöglicht. Diagramme dieser Modellierungssprache sollen dabei Informationen in strukturierter Form präsentieren die gegenwärtig in textueller Form als Datenschutzbestimmungen den Nutzern von Onlineangeboten präsentiert werden. Dabei gilt es zentrale Anforderungen an die zu erstellende Modellierungssprache über gesetzliche Bestimmungen zu erarbeiten und über Szenarien oder die Evaluation bestehender Datenschutzbestimmungen zu ergänzen. Während die Erarbeitung von Anforderungen und ersten Diagrammen dem Erwartungshorizont einer Bachelorarbeit entspricht, gilt es im Rahmen einer Masterarbeit zumindest erste Teile einer Modellierungssprache zu erarbeiten und ihre exemplarische Anwendung zu demonstrieren.

    Einstiegsliteratur:

    • Frank, U (2011) Some Guidelines for the Conception of Domain-Specific Modelling Languages, in: EMISA Proceedings, S. 93-106, 2011
    • Frank, U (2011) Multi-Perspective Enterprise Modelling: Background and Terminological Foundation. ICB Research Report No. 46, Essen, 2011
    • Jentzsch, N (2014) Welchen Preis hat Privatsphäre? online
    • McDonald, Aleecia M., and Lorrie Faith Cranor. 2008. “The cost of reading privacy policies.” I/S: A Journal of
      Law and Policy for the Information Society. 4(3): 540-65.
    • Mernik, M et al. (2005) When and how to develop domain-specific languages, in: ACM Computing Surveys, 37 (4), S. 316-344, 2005
    • Taddicken, M (2014) The ‘Privacy Paradox’ in the Social Web, in: Journal of Computer-Mediated Communication, Volume 19, Issue 2, S. 248–273
  • Intelligente BPM Systeme und Vorteile für die Prozess-Automatisierung - Eine Task-Technology-Fit Analyse (Masterarbeit Wirtschaftsinformatik, in Bearbeitung)
  • Usability von DApps - Herausforderungen und Anforderungen für eine verbesserte Benutzerakzeptanz von Decentralized Apps (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, in Bearbeitung)
  • Transparenz beim Einsatz von Algorithmen – Aktueller Stand und Herausforderungen aus dem Forschungsbereich Fairness, Accountability und Transparency in Machine Learning (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, in Bearbeitung) Details

    Motivation

    Mit der zunehmenden gesellschaftlichen Verbreitung algorithmischer Bewertungsverfahren (bspw. bei Produktvergleichen oder -empfehlungen) werden sowohl in der Wissenschaft als auch in der Öffentlichkeit Forderungen nach mehr Transparenz solcher Verfahren vertreten. Neben einzelnen Absichtserklärungen und Initiativen (u.a. IEEE P7001), hat nun auch die EU-Kommission Leitlinien vorgelegt, welche Online-Plattformen zu mehr Transparenz der Bewertungsverfahren für betroffene Organisationen und Nutzer fordert (Europäische Kommission 2020). Diese Leitlinien stehen zahlreichen Ansätzen gegenüber, die in den vergangenen Jahren durch Forschungsbeiträge entwickelt wurden. Mit dieser Arbeit werden Sie gebeten Anforderungen aus den Leitlinien der EU Kommissionen abzuleiten und einen Bewertungsrahmen zu entwickeln, welcher eine vergleichende Bewertung vorhandener Forschungsansätze vor dem Hintergrund der Leitlinien ermöglicht. Die Anwendbarkeit des Bewertungsrahmens zeigen Sie anhand einiger ausgewählter Beispiele aus Forschungsergebnissen aus dem Bereich Fairness, Accountability und Transparency in Machine Learning, wobei diesem Fokus entsprechend gerade jene Anforderungen aus den EU-Richtlinien zu extrahieren und zu erweitern sind, welche sich mit Besonderheiten des Maschinellen Lernens beschäftigen.

    Einstiegsliteratur

    Europäische Kommission (2020): Guidelines on ranking transparency pursuant to Regulation (EU) 2019/1150 - Shaping Europe’s digital future - European Commission. Available online at ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/guidelines-ranking-transparency-pursuant-regulation-eu-20191150, checked on 12/18/2020.

    Goldenfein, J. (2019). Algorithmic Transparency and Decision-Making Accountability: Thoughts for Buying Machine Learning Algorithms. Jake Goldenfein,'Algorithmic Transparency and Decision-Making Accountability: Thoughts for buying machine learning algorithms' in Office of the Victorian Information Commissioner (ed), Closer to the Machine: Technical, Social, and Legal aspects of AI (2019).

    Harrington, P. (2012). Machine learning in action. Manning Publications Co..

    Seaver, N. (2019). Knowing algorithms. Digital STS, 412-422.

    Kolleck, A., & Orwat, C. (2020). Mögliche Diskriminierung durch algorithmische Entscheidungssysteme und maschinelles Lernen–ein Überblick.

  • Konzeptuelle Modellierung zur Förderung kommunikativer Verstehensprozesse – Entwurf eines Bewertungsrahmens für die Verwendung konzeptueller Modelle (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, in Bearbeitung) Details

    Motivation

    Mit dem Einsatz konzeptueller Modelle in Organisationen wird u.a. das Ziel verfolgt ein besseres Verständnis von organisatorischen und informationstechnischen Aspekten zu erreichen. Dabei ist Verstehen alles andere als trivial und kann in einer weiten Fassung zunächst einmal als „eines unserer vorrangigen epistemischen Ziele“ (Scholz 1999, S. 7) begriffen werden und ist Gegenstand zahlreicher Disziplinen wie der Psychologie oder der Erkenntnistheorie. Aus Sicht sprachphilosophischer Kommunikations-, Bedeutungs- und Interpretationstheorien werden dabei das sprecherseitige Verstandenwerden und das Verstehen auf Seiten des Zuhörers als Ziele kommunikativer Handlung konzeptualisiert und untersucht. Dabei gilt es aus Sicht des Sprechers bspw. Äußerungen als einen von Regeln geleiteten und intentionalen Sprechakt zu konzipieren, wobei Verstehenstheorien u.a. Kreativität bei der Interpretation sprachlicher Äußerungen voraussetzen. Werden konzeptuelle Modelle nun als Ausdruck einer Modellierungssprache begriffen, so lassen sich aus der Forschung zu kommunikativen Verstehensprozessen einige Erkenntnisse ableiten, mit denen das Verstehen von den in konzeptuellen Modellen abgebildeten Sachverhalten verbessert werden kann. Hier wäre bspw. daran zu denken die Konversationsmaximen von Grice und der darauf aufbauenden Forschung auf den Umgang mit konzeptuellen Modellen zu adaptieren oder Überlegungen von Davidson zu nutzen, der mit seinen Ideen zur „radikalen Interpretation“ davon ausgeht, dass eine fremde Sprache zu interpretieren sei, was in der konzeptuellen Modellierung dem Umstand gleichkommt mit einem Modell einer unbekannten Modellierungssprache konfrontiert zu werden. In der hier ausgeschriebenen Abschlussarbeit gilt es wesentliche sprachphilosophische Kommunikations- Bedeutungs- und Interpretationstheorien zu identifizieren und zu beschreiben um daraus einen Bewertungsrahmen zu erstellen, der eine Bewertung von Situationen erlaubt in denen konzeptuelle Modelle für ein besseres Verständnis sorgen sollen. Der Bewertungsrahmen richtet sich dabei explizit nicht nur auf die konzeptuellen Modelle, sondern sollte auch Kriterien und Überlegungen für den Prozess der Modellerstellung selbst und der Modellverwendung bspw. durch Mitarbeiter einer Fachabteilung enthalten. Im Sinne einer konstruktionsorientierten Forschung ist die Anwendbarkeit des Bewertungsrahmens exemplarisch zu zeigen und zu evaluieren, um so Stärken und Schwächen offen zu legen.

    Einstiegsliteratur

    Davidson, D., & Schulte, J. (1986). Wahrheit und Interpretation. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

    Eco, U., & Memmert, G. (1992). Die Grenzen der Interpretation. Hanser.

    Grice, H. P. (1979). Intendieren, Meinen, Bedeuten. Handlung, Kommunikation, Bedeutung. In: Meggle, Georg (Hg.), Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Frankfurt, S. 2-15.

    Krämer, S. (2001). Sprache, Sprechakt, Kommunikation: Sprachtheoretische Positionen des 20. Jahrhunderts. Suhrkamp.

    Scholz, O. R. (2001). Verstehen und Rationalität: Untersuchungen zu den Grundlagen von Hermeneutik und Sprachphilosophie. Klostermann.

  • Digitale Transformation der Universität: Potentiale und Risiken (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, in Bearbeitung) Details

    Motivation

    Die Corona-Pandemie hat die Lehre an Universitäten in kurzer Zeit drastisch verändert. Die Realisierung entsprechender Lehrformate wurde dabei vor allem durch Informations- und Kommunikationstechnologie ermöglicht. Auch wenn die Umsetzung nicht immer reibungslos erfolgt und viele Lehrende und Lernende die besondere Atmosphäre von Präsenzveranstaltungen vermissen dürften, haben sich gewissen Aspekte der Digitalisierung als durchaus vorteilhaft erwiesen. Deshalb stellt sich die Frage, wie die Zukunft der Lehre zu gestalten ist, um solche Vorteile weiterzuentwickeln und mögliche Risiken zu vermeiden. In diesem Sinn soll in dieser Bachelor-Arbeit untersucht werden, wie die Digitalisierung genutzt werden kann, um den Zugang zu höherer Bildung zu erleichtern und individuelle Lernerfolge zu fördern. Dazu gehört auch die Betrachtung des sich abzeichnenden strukturellen Wandels auf Seiten der Bildungsangebote. Neben traditionellen Universitäten treten zunehmend andere Anbieter mit digitalen Formaten an, die häufig global vermarktet werden – mit entsprechenden Skaleneffekten.

    Literatur

    Arum, R., & Roksa, J. (2011). Academically adrift: Limited learning on college campuses. Chicago: University of Chicago Press.

    Brink, C. (2018). The Soul of a University: Why Excellence Is Not Enough. Bristol: Bristol University Press.

    Clark, B. R. (1995). Places of inquiry: Research and advanced education in modern universities. Berkeley: University of California Press.

  • IT-Sicherheit im Fokus des IT-Managements – Eine Analyse ausgewählter Referenzmodelle des IT-Servicemanagements (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2022)
  • Konstruktion einer Methode zur Erhöhung der Adoption von Open E-Government-Initiativen (Masterarbeit Wirtschaftsinformatik, 2022) Details

    Wie in der Praxis zu sehen, unterliegen viele der realisierten Bemühungen zur Digitalisierung und Öffnung der öffentlichen Verwaltung einer geringen Verbreitung und Akzeptanz. Daher entsteht im Rahmen dieser Ausarbeitung eine Methode, die diesem Problem entgegenwirken soll. Hierzu wird das Umfeld des Open-E-Government allgemein und speziell in Deutschland betrachtet sowie die vorhandenen Beiträge in der Forschung über Informationssysteme bezüglich der Adoption von IT-Systemen ausgewertet. Abgeleitet aus den Erkenntnissen in der Literatur sollen Problemklassen sowie Maßnahmen zur Steigerung der Adoption von Open-E-Government-Initiativen erarbeitet werden. Wesentliche Schritte der Methode leiten sich aus Spezifika der Staatsorganisation ab und umfassen die Auswahl möglicher Maßnahmen zur Problemlösung, die Evaluation und Priorisierung dieser sowie die Erfolgskontrolle im Anschluss einer Implementierung. Die beschriebene Methode soll durch ihren Verwender adaptiv auf die Bedürfnisse einer konkreten Nutzergruppe und ihren jeweiligen Anwendungskontext für OE-Gov angepasst werden können. Schließlich wird die konstruierte Methode prototypisch angewandt und diskutiert, um ihr Potenzial zu demonstrieren. Hierdurch wird ihr zukünftiger Einsatz in Open E-Government-Vorhaben gefördert.


    As observable in practice, the efforts which have been made to achieve the digitization and openness of public administration have low spread respectively acceptance. Therefore, this elaboration develops a method to counteract this problem. For this purpose, the environment of open e-government in general and specifically within Germany will be analyzed. Also the contributions in research on information systems regarding the adoption of IT-systems will be considered carefully. Derived from the findings in literature, problem classes as well as actions to foster the adoption of open e-government initiatives will be developed. Essential steps of the method are related to the specialties of state organization and include the selection of pos-
    sible actions to solve the problem, the evaluation and prioritization of these actions, and the success control of a succeeding implementation. The method claims to be adaptable by its applicant to a specific group of target users and their respective OE-Gov context. Finally, the constructed method is prototypically used and discussed to demonstrate its potential. This will help to promote its future use in open e-government intends.

  • Unternehmensmodellierung zur Vermeidung von Diskriminierung beim Einsatz von Algorithmen (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2022) Details

    It is now well known that (machine learning) algorithms have discrimination potential. As their influence continues to grow, companies are increasingly responsible for ensuring that their algorithms comply with legal requirements, such as those of the AGG. However, the complexity of algorithmic systems - especially machine learning - makes this difficult. Suitable methods are needed that not only help developers to prevent discrimination in algorithms. Enterprise modeling will be examined in this thesis for its potential to support these problems. To do this, the terms algorithm, machine learning algorithm, and discrimination must be subjected to analysis. The findings from the analysis will be captured in a modeling method, which finally includes a procedure model for the development of „fair“ algorithms.

  • Digitalisierung im Rettungsdienst Potentiale, Herausforderungen und Risiken (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2021)
  • Digitale Transformation der Universität: Entwicklung eines Bewertungsrahmens zur Beurteilung von Formen des E-Learnings vor dem Hintergrund universitärer Ideale (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2021)
  • Explainable AI zur Förderung von Transparenz beim Einsatz maschinellen Lernens – Entwurf und Anwendung eines Bewertungsrahmens für Beiträge der XAI (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2021)
  • Änderungsoperationen in Mehrebenen-Modellen – Erstellung und Anwendung eines Bewertungsrahmens für Modellierungswerkzeuge (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2021)
  • Aktueller Stand zum Einsatz von Business Analytics Synthese von Herausforderungen und Gegenmaßnahmen und Entwurf eines Ansatzes zur Förderung (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2021)
  • Transparente KI in der öffentlichen Verwaltung - Anforderungen und Entwicklung eines Ansatzes zur Gestaltung und Schaffung von Transparenz (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2020) Details

    Künstliche Intelligenz hat bereits Einzug in den Bereich der öffentlichen Verwaltung genommen. Auch der Ausbau wird weiter angestrebt, um unter anderem von einer Effizienzsteigerung zu profitieren. Wie in anderen Bereich auch, in denen künstliche Intelligenz eingesetzt wird, besteht auch in dieser Domäne die Forderung nach Transparenz. Das Transparenzverständnis ist jedoch diffus und kontextabhängig. So soll ein solches System beispielsweise nachvollziehbare und ethisch korrekte Ergebnisse erzeugen. Gleichzeitig gibt es Stimmen, die eine vollständige Transparenz vermeiden wollen. An dieser Stelle knüpft die vorliegende Arbeit an, um dieser Diskrepanz zu begegnen. Das Ziel ist es, die domänenspezifischen Transparenzanforderungen zu erarbeiten, um damit einen Ansatz für die Erhebung dieser Anforderungen zu entwickeln. Die Arbeit basiert auf ein konstruktionsorientiertes Forschungsvorgehen und verwendet Daten vorliegender Literatur.  Die Arbeit liefert eine Methode zur Strukturierung und Erhebung der Transparenzanforderungen. Die Methode setzt sich aus einem sprachlichen Bezugsrahmen zur Beschreibung der Domäne sowie einer siebenstufigen Vorgehensweise zusammen

  • Informationssysteme zur Personalverwaltung- Herausforderungen und Maßnahmen für die Einführung und Nutzung (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2020)
  • An approach to support the development of digital transformation strategies for the luxury fashion industry (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2019)
  • Unified Communications – Synthese eines Ansatzes zur Umstellung der Telekommunikation im Bankwesen (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2019)
  • Potenziale und Herausforderungen bei der Nutzung von Kennzahlen im Projektmanagement Vorbereitung einer konzeptuellen Modellierungssprache (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2019)
  • Intelligent BPM Systems and their Benefits for Process Automation - A Task-Technology-Fit Analysis (Masterarbeit Wirtschaftsinformatik, 2019) Details
  • Current Challenges and Requirements for more User Acceptance of Decentralized Apps (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2019) Details
  • Conceptual Metaphor in Knowledge Management as an Approach to Analyze organizational consequences – the case of Knowledge Transfer (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2019) Details
  • Unternehmensmodellierung zur Untertützung des Multiprojektmanagements - Anforderungen und grundlegende Konzepte fur eine Modellierungssprache (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2018)
  • Anwendung der Blockchaintechnologie in der Domäne des kollaborativen Geschäftsprozessmanagements - Eine kritische Betrachtung (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2018)
  • Empfehlungen und Entscheidungsunterstützung für Typ-1-Diabetiker: Anforderungsanalyse und prototypische Implementierung einer mobilen App (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2018)
  • Unternehmensmodellierung zur Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung - Identifikation zentraler Konzepte und Anforderungen für eine Modellierungsmethode (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik, 2018)
  • Soziale und psychologische Gründe für Datenschutz und Privatheit (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik) Details

    Unter dem Schlagwort der Transparenz wird die Offenlegung von Daten im öffentlichen Diskurs zum gesellschaftlichen Ideal erhoben, welches vordergründig nur durch gesetzliche Vorgaben limitiert zu sein scheint. Dass hinter diesen gesetzlichen Anforderungen zahlreiche Gründe zum Erhalt gesellschaftlicher Institutionen und Funktionen liegen wird dabei oft übersehen und tritt zumindest im täglichen Umgang mit Daten in den Hintergrund. Mit dieser Abschlussarbeit sollen anhand der psychologischen und sozialwissenschaftlichen Literatur Gründe für den Schutz und die Weitergabe von Daten erhoben sowie synthetisiert werden. Im Ergebnis entsteht idealer Weise ein Leitfaden, welcher bei Datenerhebungen genutzt werden kann, um auf mögliche soziale und psychologische Risiken aufmerksam zu machen.

    Einstiegsliteratur

    Goffman, E. (1995). Wir alle spielen Theater.

    Margulis, S. T. (2003). Privacy as a social issue and behavioral concept. Journal of social issues, 59(2), 243-261

    Plaisance, P. L. (2007). Transparency: An assessment of the Kantian roots of a key element in media ethics practice. Journal of Mass Media Ethics, 22(2-3), 187-207.

    Simmel, G. (1908). Das Geheimnis und die geheime Gesellschaft. Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung, 256-304.

  • Explainable AI zur Förderung von Transparenz algorithmischer Bewertungsverfahren – Entwurf und Anwendung eines Bewertungsrahmens (Bachelorarbeit Wirtschaftsinformatik) Details

    Motivation

    Mit der zunehmenden gesellschaftlichen Verbreitung algorithmischer Bewertungsverfahren (bspw. bei Produktvergleichen oder -empfehlungen) werden sowohl in der Wissenschaft als auch in der Öffentlichkeit Forderungen nach mehr Transparenz solcher Verfahren vertreten. Neben einzelnen Absichtserklärungen und Initiativen (u.a. IEEE P7001), hat nun auch die EU-Kommission Leitlinien vorgelegt, welche Online-Plattformen zu mehr Transparenz der Bewertungsverfahren für betroffene Organisationen und Nutzer fordert (Europäische Kommission 2019 und 2020). Diese Leitlinien stehen zahlreichen Ansätze gegenüber, die in den vergangenen Jahren durch Forschungsbeiträge entwickelt wurden. Mit dieser Arbeit werden Sie gebeten Anforderungen aus den Leitlinien der EU Kommissionen abzuleiten und einen Bewertungsrahmen zu entwickeln, welcher eine vergleichende Bewertung vorhandener Forschungsansätze vor dem Hintergrund der Leitlinien ermöglicht. Die Anwendbarkeit des Bewertungsrahmens zeigen Sie anhand einiger ausgewählter Beispiele aus Forschungsergebnissen aus dem Bereich Explainable AI, wobei diesem Fokus entsprechend gerade jene Anforderungen aus den EU-Richtlinien zu extrahieren sind, welche sich mit der Verständlichkeit und Interpretierbarkeit beschäftigen.

    Einstiegsliteratur

    Ananny, M., & Crawford, K. (2018). Seeing without knowing: Limitations of the transparency ideal and its application to algorithmic accountability. new media & society, 20(3), 973-989.

    Cardon, D. (2017). Den Algorithmus dekonstruieren. Vier Typen digitaler Informationsberechnung.

    Europäische Kommission (2019): REGULATION (EU) 2019/1150 OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL of 20 June 2019 on promoting fairness and transparency for business users of online intermediation services

    Europäische Kommission (2020): Guidelines on ranking transparency pursuant to Regulation (EU) 2019/1150 - Shaping Europe’s digital future - European Commission. Available online at ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/guidelines-ranking-transparency-pursuant-regulation-eu-20191150, checked on 12/18/2020.

    Goldenfein, J. (2019). Algorithmic Transparency and Decision-Making Accountability: Thoughts for Buying Machine Learning Algorithms. Jake Goldenfein,'Algorithmic Transparency and Decision-Making Accountability: Thoughts for buying machine learning algorithms' in Office of the Victorian Information Commissioner (ed), Closer to the Machine: Technical, Social, and Legal aspects of AI (2019).

    Guidotti, R., Monreale, A., Ruggieri, S., Turini, F., Giannotti, F., & Pedreschi, D. (2018). A survey of methods for explaining black box models. ACM computing surveys (CSUR), 51(5), 1-42.

    Seaver, N. (2019). Knowing algorithms. Digital STS, 412-422.

    Kolleck, A., & Orwat, C. (2020). Mögliche Diskriminierung durch algorithmische Entscheidungssysteme und maschinelles Lernen–ein Überblick.

    Zerilli, J., Knott, A., Maclaurin, J., & Gavaghan, C. (2019). Transparency in algorithmic and human decision-making: is there a double standard?. Philosophy & Technology, 32(4), 661-683.